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Wie der Mond so ewig

Werbung Wie der Mond so ewig ist der Debütroman von N. Marie Herrwald und entführt in ein magisches Reich, wo sich Mond- und Sonnenmagie feindlich gegenüberstehen und in der verbotenen Zone Vampire nur darauf warten, endlich neue Nahrung zu finden. Zumindest ist es das, was alle denken. Doch die Autorin konnte mich mit den Vampiren wirklich überraschen.

Autorin: N. Marie Herrwald
Titel: Wie der Mond so ewig
Reihe: Einzelband
Seiten: 354
Verlag: Realm & Rune Verlag
Genre: Romantasy

Inhalt: Kurz vor ihrer Krönung wird Prinzessin Phylicia von Siranul Zeugin von Plänen für ihre Ermordung. Auf der Flucht vor den Attentätern muss sie sich in die verbotene Zone retten – jenen Ort, in dem die blutrünstigsten Wesen ihrer Welt durch Magie gefangen sind. Was zunächst nur ein kurzes Versteck sein sollte, entpuppt sich schnell als ebenso große Gefahr. Phylicia tappt in eine Falle und wird von einem Vampir angegriffen, der sie zu seinem Prinzen verschleppt. Doch Prinz Niklas ist anders, als Phylicia erwartet hat. Anders als die anderen Vampire – nicht blutdürstig, nicht animalisch, sondern überraschend menschlich. Und plötzlich muss Phylicia sich fragen, ob die Vampire wirklich die Monster sind, für die sie gehalten werden, oder ob sie zu Unrecht zum Sterben in die verbotene Zone verbannt wurden.

Oft liest man ja, dass die Heldin irgendwie eine schwierige Kindheit hat oder kein gutes Verhältnis zu der Familie. Bei Prinzessin Phylicia ist das nicht so. Sie ist beliebt und ihr Vater der König hört ihr zu und vertraut auf ihr Urteil. Sie ist dazu erzogen worden, ihr Volk über ihr eigenes Glück zu stellen und das ist tief in ihr verwurzelt. Mir hat es gefallen, dass wir hier kein familiäres Drama bekamen, sondern zusammen an einem Strang gezogen wurde.

Die Hälfte der Zeit begleiten wir Phylicia in der verbotenen Zone, wo sie die Wahrheit über die Vampire herausfindet und mit Niklas versucht eine Lösung zu finden. Die beiden agieren auf Augenhöhe und fassen schnell vertrauen zueinander. Ich fand die beiden süß zusammen und ich fand es auch schön, dass hier romantischen Moment Raum und Zeit gegeben wurde

Die Idee mit den Vampiren war erfrischend. und gefiel mir. Mal was Neues, was ich so noch nicht gelesen hatte. Auch die Probleme, die in Phylicias Heimat passieren, bieten spannende Momente. Allerdings hat es mich nicht ganz so packen können. Der Spannungsbogen fiel für mich. Es war mir persönlich zu ruhig. Es gab für mich keine Szenen, die mich so sehr an die Seiten fesselten, dass ich in dem Moment das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Ich war emotional einfach nicht richtig drin.

Auch wenn mich die Geschichte insgesamt nicht komplett packen konnte und mir die Spannung etwas gefehlt hat, sehe ich trotzdem, was das Buch besonders macht. Die Idee mit den Vampiren fand ich wirklich interessant und auch die ruhigere Erzählweise hat ihren Reiz.

Für mich persönlich war es einfach etwas zu ruhig und emotional habe ich nicht richtig reingefunden. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Leser, die genau solche Geschichten mögen, mit mehr Fokus auf Figuren und weniger auf Action, hier auf ihre Kosten kommen.

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