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Royal Houses – Haus der Drachen

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Ein starker Einstieg in die Reihe, mit einer Schwäche…

Autor: K. A. Linde
Titel: Haus der Drachen
Reihe: Royal Houses 1
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 528

Inhalt: Als Kind wurde Kerrigan auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Ihr Vater ist ein Fae-Prinz, und ihre Mutter war menschlich. Ihr Leben lang hat Kerrigan mit der Verachtung umgehen müssen, die in einer Welt herrscht, in der die Fae regieren und Menschen und Halb-Fae wenig Rechte haben. Doch eines Tages bekommt sie die Chance, einen Platz in der Hohen Gesellschaft zu erhalten. Denn gegen alle Regeln und Gepflogenheiten soll sie am Drachenturnier teilnehmen. Es werden fünf Drachen bereit sein, sich zu binden. So viele wie seit einhundert Jahren nicht mehr. Die Konkurrenz ist erbarmungslos. Und besonders hart kämpft der Prinz des grausamen Hauses der Schatten, um die jahrhundertelange Verbannung seines Hauses zu rächen …

Kerrigan hat mir sofort gefallen. Sie ist taff, nicht auf dem Mund gefallen und kennt ihr Schwächen. Die sie trotzdem in so manche Lage bringen. Fordham … ich denke, dass man ihn im zweiten Band besser kennenlernen wird. Er scheint viele Geheimnisse zu haben. Vor allem die letzte Szene aus seiner Sicht, hat mein Interesse auf ihn verstärkt.

Ehrlich gesagt, finde ich den Klappentext etwas irreführend. Ja, Kerrigan macht Ausversehen heimlich die Prüfung fürs Drachenturnier, aber sie soll nicht daran teilnehmen. Im Gegenteil, sie soll Fordham im Auge behalten und bei der Veranstaltung helfen. Das Turnier selbst nimmt kaum Raum ein in der Geschichte. Eigentlich begleitet man Kerrigan in die Slums, wo sie einen Mörder sucht und Verschwörungen aufdeckt.

Ich mag ja Intrigen, politisches Durcheinander und Magie. Und alles habe ich hier in diesem Buch gefunden. Und es hat mir sehr viel Spaß gemacht da einzutauchen.

Was mir allerdings nicht gefallen hat: Es wurde immer wieder auf Cyrene verwiesen. Ein Mensch, der beim letzten Drachenturnier einen Drachen gewonnen hat und dann wohl etwas gemacht hat, was den Fae so gar nicht gefallen hat. Allerdings wird nichts genaueres dazu gesagt. Es wirkte als ob man die Geschichte kennen müsste. Im Nachwort wurde dann auch klar, dass Kerrigan eine Figur aus der fünfbändigen Reihe zu Cyrene ist. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass mir Wissen fehlt, um die Handlung voll und ganz verstehen zu können.

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