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A Fire in the Sky

Werbung | Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar, welches ich über Netgalley bezogen habe. Ich hatte mich auf eine Drachengeschichte gefreut und war gespannt, welches Geheimnis hinter Tamsyns schnellen Heilungen liegen. In dieser Story gibt es nämlich nicht nur Drachen, sondern auch Hexen, Huldras und sicherlich noch weitere magische Wesen, die in weiteren Bänden auftauchen. Zumindest könnte ich mir das vorstellen.

Autor: Sophie Jordan
Titel: A Fire in the Sky
Seiten: 544
Reihe: Feuerschwur-Chroniken Band 1
Verlag: RavensburgerVerlag

Inhalt: In Penterra, einem Königreich, in dem Drachen nur noch Legenden sind, verbirgt Tamsyn ein gefährliches Geheimnis: Obwohl sie alle Prügelstrafen für die Verfehlungen der Prinzessinnen auf sich nehmen muss, verheilen die Striemen unmenschlich schnell. Doch als man sie zwingt, für eine Prinzessin einzuspringen und den gefürchteten Krieger Fell zu heiraten, nimmt ihr Schicksal eine dramatische Wendung. Zwischen Fell und Tamsyn entfacht eine unerwartete Leidenschaft – und mit ihr eine uralte Magie.

Die Story hat richtig gut begonnen. Man lernt gleich Tamsyns Aufgabe als Prügelmädchen kennen und ich fand es erschreckend, wie man solch eine Aufgabe als Ehre empfinden kann. Zu wissen, dass Tamsyn schon als kleines Mädchen diese Aufgabe übernommen musste, hatte mein Mamaherz schon schmerzen lassen. Ich bin bei Kindern ja jetzt ziemlich emotional geworden.

Leider hat mich die Story ziemlich schnell dann aber auch verloren. Begonnen hat es mit der Spice-Szene in der Hochzeitsnacht. Die Szene selbst ist gut geschrieben, ich fand sie in dem Setting aber irgendwie nicht glaubwürdig. Als später dann ein Rückblick aus der Sicht eines Drachen kam, hatte ich mich auch sehr gewundert, wie das beschrieben wurde.

Spoiler zur Drachenszene

In der Szene wird ein Drachenbaby geboren. Und die ganze Beschreibung klang eher nach Mensch. Drachen legen ja normalerweise Eier. Deswegen heißt es ja auch Schlüpfling. Hier wird aber das Baby geboren. Und das passt einfach für mich nicht. Insgesamt las sich die Szene nicht so als ob hier wirklich Drachen zu sehen sind.

Bei Tamsyn und Fell habe ich die Gefühle leider nicht so nachfühlen können. Das habe ich oft, wenn die Anziehung und der Spice direkt da sind. Würde ich weiterlesen, könnte sich das ändern, je mehr Szenen die beiden zusammen haben und ich wirklich erlebe, wie sich die Liebe im Alltag zeigt. Was sie einander zu schätzen lernen, abseits der Äußerlichkeiten. Ich mag persönlich Slow Burn einfach lieber.

Ansonsten fand ich nicht, dass wirklich viel passiert. Am Anfang viele Monologe, wodurch man vor allem Tamsyn und ihr Pflichtgefühl kennenlernt. Die Reise von Königspalast zu Fells Burg ist auch etwas langatmig. Hier lernt man zwar mehr über die Welt und ein bisschen was von der Magie kennen, aber es wird nur angerissen und das fand ich schade. Auch Tamsyns Geheimnis, welches wir im Laufe der Story erfahren, sorgt in dem Moment nur für einen kurzen Spannungsschub.

Da die Reihe als Dilogie aufgebaut ist, hätte ich mir im ersten Band schon mehr Action und mehr Einsichten ins Worldbuilding erhofft. So konnte es mich nicht überzeugen, den zweiten Band zu lesen.

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