Werbung | Rezensionsexemplar
Mit „Rise of the Dark Fae“ haben wir nun den zweiten und letzten Band der Reihe „Gaze of Iladri“ und dürfen Ava, Tarim und Green erneut begleiten, wie sie sich für die Fae und gegen den König stellen. Und Band zwei hat mir stärker gefallen als Band eins.
Autor: Katha Gansch
Titel: Rise of the Dark Fae
Reihe: Gaze of Iladri 2
Verlag: Cove Verlag
Inhalt: Eine Fee darf nicht hoffen – erst recht nicht auf Freiheit
Ava und Tarim haben einen Traum: Freiheit. Doch diese scheint ferner als jemals zuvor. Denn eine Fae ist und bleibt eine Waffe, und sie gehört allein dem König. Mithilfe einer verschollenen Magie kämpft Ava nicht nur für alle Fae, sondern auch um ihre eigene Zukunft. Denn Tarim, der geheimnisvolle Krieger mit den smaragdgrünen Augen, ist Avas Stärke. Und ihre größte Schwäche. Gemeinsam enthüllen sie dunkle Geheimnisse, die ihre Gefühle auf eine harte Probe stellen. Und schnell wird klar: bleibt Ava bei Tarim, riskiert sie ihr Leben. Verlässt sie ihn, verrät sie ihr Herz. Kann Ava die Rettung einer düsteren Welt sein, oder wird sie alles zerstören?
Wir starten mitten im Geschehen, und ich musste mich erst einmal orientieren. Das ging aber schneller als gedacht, und ich war rasch wieder in der Geschichte drin. In meiner Rezension zum ersten Band hatte ich noch geschrieben, dass mir Green besser gefällt als Tarim – das muss ich hier korrigieren. Auch wenn ich Green bis zu einem gewissen Punkt verstehen kann. Zuzusehen, wie die eigene, durch die Fae-Natur vorbestimmte Gefährtin einen Menschen wählt, und jedes Mal von überwältigenden Gefühlen überrollt zu werden, sobald man sie sieht, stelle ich mir alles andere als leicht vor. Trotzdem hatte ich ständig das ungute Gefühl, dass er Ava irgendwann bewusst in eine Situation bringen könnte, in der sie den „chemischen“ Impulsen nicht mehr widerstehen kann. Dagegen wirkt Tarims Liebe deutlich respektvoller. Mein Bookboyfriend wird er zwar trotzdem nicht, aber er hat bei mir klar gewonnen.
Im ersten Band stand Avas Wunsch im Mittelpunkt, ihre Schwester aus den Fängen der Königin zu befreien, wobei sie eine Allianz mit den Rebellen einging. In diesem Band verschiebt sich der Fokus deutlich: Es geht nun darum, die Fae insgesamt aus der Sklaverei zu befreien und Ava vor dem neuen, besessenen König zu schützen. Dieser Antagonist hat mir ehrlich gesagt Gänsehaut bereitet. Allein die Vorstellung, was er mit Ava vorhat, war stellenweise schwer auszuhalten.
Man trifft in diesem Band auch wieder auf alte Bekannte wie Siena oder Amos, sie haben im Vergleich zu Band 1 jedoch spürbar weniger Raum – zumindest kam es mir so vor. Wenn es keine romantischen oder spicy Szenen gab, wurde die Handlung zügig vorangetrieben, was mir sehr gefallen hat. Die Geschichte wird insgesamt politischer, neue Abgründe im Umgang der Menschen mit den Fae tun sich auf, und der neue König sammelt mit jeder Szene mehr Antipathiepunkte. Gleichzeitig erfährt man mehr über die Vergangenheit der Fae und ihre Magie, was ich sehr spannend fand.
Als Abschluss einer Dilogie hat mich dieser Band gut abgeholt. Ich habe das Buch innerhalb von drei Abenden gelesen und fühlte mich durchgehend gut unterhalten.
